ZinkbarrenZink ist ein metallischer Werkstoff, der aus primärem metallischem Zink gegossen wird. Spuren von Verunreinigungen können beim Schmelzen zurückbleiben, metallisches Zink ist jedoch der Hauptbestandteil. Verunreinigungen wie Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Zinn und Aluminium können die mechanischen Eigenschaften und die chemische Beständigkeit von Zinkbarren beeinträchtigen.
| Grad | Zinkgehalt | Hauptverunreinigungen | Hauptanwendungen |
| Nr. 0 Zink | Mindestens 99,995 % | Blei, Cadmium, Kupfer, Eisen, Zinn | Herstellung von hochwertigen Legierungen und Spezialprodukten |
| Nr. 1 Zink | Mindestens 99,99 % | Blei, Cadmium, Kupfer, Eisen, Zinn | Hochwertiges Zinkoxid, pharmazeutische und chemische Reagenzien, elektrolytische Verzinkung, Druckgussteile |
| Nr. 2 Zink | Mindestens 99,95 % | Blei, Cadmium, Kupfer, Eisen, Zinn | Zinklegierungsproduktion, Zinkbleche für Batterien, Druckgussteile |
| Nr. 3 Zink | Mindestens 99,90 % | Blei, Cadmium, Kupfer, Eisen, Zinn | Zinkbleche, Feuerverzinkung, Kupferlegierungen |
| Nr. 4 Zink | Mindestens 99,5 % | Blei, Eisen, Cadmium, Kupfer, Arsen, Antimon, Zinn, Aluminium | Zinkbleche, Zinkpulver, Feuerverzinkung, allgemeine Gussteile, Zinkoxid |
1. Verzinken: Ein „Schutzschild“ für Stahl
Zink zeichnet sich durch eine hervorragende Beständigkeit gegen atmosphärische Korrosion aus und ist daher ein ideales Beschichtungsmaterial für Stahl und Stahlbauteile.
Es findet breite Anwendung in der Automobil-, Bau-, Schiffbau- und Leichtindustrie.
2. Herstellung von Kupferlegierungen: Unterstützung der Automobil- und Maschinenbauindustrie
Zink spielt eine unverzichtbare Rolle im Automobil- und Maschinenbau. Reines Zink weist eine relativ geringe Festigkeit und Härte auf; durch Legieren mit Elementen wie Aluminium und Kupfer lassen sich seine mechanischen Eigenschaften jedoch deutlich verbessern.
3. Zinkgusslegierungen: Ein „wertvoller Helfer“ für Druckgussteile
Zinkgusslegierungen werden hauptsächlich zu Druckgussteilen verarbeitet, die in der Automobilindustrie und der Leichtindustrie weit verbreitet sind. Viele Zinklegierungen weisen eine ausgezeichnete Zerspanbarkeit mit einer Bearbeitungsrate von 60–80 % auf. Sie bieten günstige Stanzeigenschaften, die sich für das Tiefziehen eignen, und besitzen selbstschmierende Eigenschaften, die die Standzeit der Werkzeuge verlängern.
Zinklegierungen weisen unter geeigneten Bedingungen zudem hervorragende Superplastizität auf. Da Zink nicht magnetisch ist, eignet es sich für Instrumentenkomponenten und Gehäuse und kann sogar zur Münzherstellung verwendet werden. Darüber hinaus erzeugt Zink beim Kontakt mit anderen Metallen keine Funken, was es ideal für explosionsgeschützte Anlagen unter Tage macht.
4. Herstellung von Zinkoxid: Ein „industriell vielseitiger Helfer“
Die Herstellung von Zinkoxid ist ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich für Zinkbarren und macht etwa 11 % des gesamten Zinkverbrauchs aus. Zinkoxid findet breite Anwendung in der Gummi-, Beschichtungs-, Emaille-, Pharma-, Druck- und Textilindustrie und spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Produktleistung und der Qualitätssicherung.
5. Herstellung von Trockenbatterien: Ein „Kernmaterial“ für die Batterieindustrie
Zink besitzt günstige chemische Eigenschaften für die Herstellung von Trockenzellen. Zink-Mangandioxid-Trockenzellen nutzen diese Eigenschaft: Die Zinklegierung kann sowohl als Elektrolytbehälter als auch als Anode für elektrochemische Reaktionen innerhalb der Batterie fungieren.
Insgesamt sollte bei der Auswahl von Zinkbarren nicht allein die maximale Reinheit im Vordergrund stehen. Vielmehr müssen Anwender Prozessanforderungen, Produktstandards und Beschaffungskosten umfassend gegeneinander abwägen.
Für hochwertige Speziallegierungen, elektrolytische Verzinkung, pharmazeutische und chemische Produkte wird hochreines Zink der Reinheitsklasse 0# oder 1# empfohlen.
Zink 2# ist die bevorzugte Option für Druckguss- und Batteriezinkbleche.
Zinkbarren der Größen 3# und 4# eignen sich für herkömmliche Feuerverzinkungsverfahren und allgemeine Gießanwendungen.
Bei der Auswahl von Zinkbarren sollte nicht allein die Zinkreinheit berücksichtigt werden. Verunreinigungen wie Blei, Cadmium und Eisen beeinflussen die Qualität des Endprodukts direkt. Bitte wägen Sie Qualität und Beschaffungskosten entsprechend Ihren spezifischen Prozessvorgaben ab.