Die Herstellung von Stahlrohren umfasst Verfahren wie Schmieden, nahtlose Verarbeitung und Schweißen. Nahezu alle metallischen Werkstoffe, von Gusseisen bis hin zu hochhitzebeständigen legierten Stählen, eignen sich für die Rohrproduktion. Aufgrund des mehrstufigen Herstellungsprozesses müssen die fertigen Rohre verschiedenen mechanischen Prüfungen unterzogen werden, um ihre Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Der Flachdrückversuch dient der Bewertung des Druckverhaltens von Stahlrohren unter statischer Belastung, um ihre Festigkeit und Druckbeständigkeit zu bestimmen.
Der Flachdrückversuch ist ein Prüfverfahren, bei dem ein Stahlrohr mithilfe einer Vorrichtung auf eine vorgegebene Größe komprimiert wird, um Fehler effektiv zu erkennen. Dabei wird die Probe zwischen zwei parallele Platten gelegt und mit einer Presse oder einer anderen geeigneten Vorrichtung unter Druck gesetzt. Anschließend wird die Probe auf Biegung, Verformung, Risse oder Schweißnahtrisse untersucht. Treten keine dieser Fehler auf, gilt die Probe als fehlerfrei.
1. Referenzstandard
GB/T 246 – 2017 / ISO 8492:2013
2. Prinzip des Tests
Eine Prüfprobe mit vorgegebener Länge, die senkrecht zur Längsachse des Metallrohrs abgeschnitten ist, oder eine Endprobe des Rohrs wird einer Abflachungskraft (siehe Abbildungen 1a und 1b) ausgesetzt, bis der Abstand zwischen den beiden parallelen Platten den in der entsprechenden Produktnorm festgelegten Wert erreicht.
Bei geschlossener Abflachung muss die Breite der Kontaktfläche auf der Innenfläche der Probe mindestens die Hälfte der Innenbreite b der Probe nach normaler Abflachung betragen.
Hinweise zum Testen
In der Praxis stehen verschiedene Prüfverfahren zur Verfügung. Bei geschweißten Rohren sind auch die Eigenschaften der Schweißnahtzone zu untersuchen. Diese Punkte sind bei der Prüfung zu beachten, und das geeignete Prüfverfahren ist entsprechend auszuwählen.
Veröffentlichungsdatum: 21. Februar 2026

